Fäden vernähen – ich mache das jetzt anders

Würden wir nur stricken, wäre die Welt sehr in Ordnung, oder?! Aber zwischen uns und dem Glück steht leider das lästige Fäden vernähen. Bis JETZT zumindest. Denn seit ein paar Strickprojekten probiere ich eine neue Art aus, die Fäden zu verarbeiten. Und die gefällt mir bisher sehr gut.

Bei dieser Art, die Fäden zu verarbeiten geht es nämlich nicht darum, sie im Nachhinein in das Strickstück einzuarbeiten, sondern viel mehr, sie direkt beim Stricken mit einzuweben. Das finde ich genial und es funktioniert super.

Für mich hat das zwei entscheidende Vorteile. Das lästige Fäden vernähen NACH dem Stricken fällt weg und man sieht die Fäden auf der Rückseite kaum. Ist das nicht super?!

Beim Dreieckstuch The Miller’s Daughter, an dem ich gerade in den letzten Zügen stricke, wirkt es nochmal ganz anders. Bei dem Tuch gibt es sehr viele Farbwechsel und spätestens bei dem rosa Streifen muss man dann Einiges vernähen. Dank Verweben fällt das ja nun weg und die Fäden verschwinden komplett.

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Suchspiel – folgt dem langen Faden um das Verwobene zu finden

Dank dieser Technik ist der Faden auch extrem stabil im Strick verwoben. So flutscht er beim Waschen oder Tragen auch nicht direkt wieder ganz raus….

Ich habe mal versucht, diese Technik für Euch im Video aufzunehmen. Das Video ist weder mit gutem Ton noch mit perfektem Bild gemacht, bitte entschuldigt, aber es zeigt die Technik ….

Ihr greift die Fäden so wie beim zweifarbigen Stricken: den Faden, der verwoben werden soll, nehmt Ihr nach unten, die neue Farben nach oben. Nun strickt Ihr mit der neuen Farbe eine Masche unter dem „alten“ Farben her und die nächste Masche „über“ dem alten Faden. Immer so weiter, bis der Faden zu Ende ist.

Und, was sagt Ihr? Wie vernäht Ihr die Fäden? Könnte das Einweben auch etwas für Euch sein?

Liebe Grüße von
Sandra

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