Meine Alltags-Inspirationen der Woche – #6 und ein bisschen London-Geplauder

Am Wochenende zeige ich Euch hier im Blog die Zusammenfassung meiner gebündelten Instagram – Inspirationen der vergangenen Woche. Da geht es um Dekorationen, um schöne Dinge, um Inneneinrichtung, um Architektur, um Geschenkverpackungen, um Mahlzeiten, um mein Zuhause und natürlich auch immer um das Thema Handarbeiten. Ich zeige Strick- und Häkelfortschritte, ich mische Farben zusammen und lasse Euch ein bisschen auf ganz neue Projekte blinzeln, die es erst in den Blog und Shop schaffen, wenn sie fertig sind.

Und weil es ja auf Dauer langweilig wäre, wenn wir uns immer nur auf uns selbst beziehen, stelle ich Euch zusätzlich einen tollen Instagram-Account vor, dem ich sehr gerne folge, weil er mich auf die vielfältigste Art inspiriert.

Diese Woche bekommt Ihr zusätzlich ein paar Eindrücke unseres London-Trips am letzten Wochenende inklusive einiger Tipps!

Das Bild im Esszimmer habe ich Euch ja schon in der vergangenen Woche gezeigt, heute zeige ich Euch, wie versprochen, das zweite Bild. Es steht in der Nische über dem Bett. 2,5 Jahre war sie nun leer, denn ich kaufe ungern etwas auf die Schnelle, nur damit es „voll“ oder „fertig“ ist, sondern immer nur, wenn mir etwas super gefällt. Jetzt finde ich es total schön!

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Eine super Abendbrot Alternative ist bei uns immer die Wickie-Pizza. Den Namen hat diese herrliche „Schweinerei“ aus dem Kinderkochbuch, in dem ich sie entdeckt habe, aber schmecken tut sie auch Erwachsenen. Das Rezept habe ich HIER schon einmal gepostet.

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Es ist heiß draußen, sehr heiß! Trotzdem sind die Abende mit den kalten Füßen schon näher als uns lieb ist. Und dafür habe ich jetzt schonmal die schönen Kuschelsocken. Perfekt für kältere Abende oder gemütliche Regentage und in Pink herrlich mädchenhaft. Der Farbverlauf ist toll und für alle, die nicht so pink sind, gibt es die Wolle auch noch in drei anderen Farben. Alle schön und ein Knäuel reicht für ein Paar locker aus. Die Sockenwolle SOKKER bekommt Ihr HIER.

 

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Hach, ist das herrlich! Über das Buch habe ich ja gestern schon geschrieben. Mittlerweile ist der Kopf fertig, das ging ruckzuck. Der Hase ist so niedlich. Der Stern, der hier das Bild verschönert, hängt hoffentlich bald an meiner Wand, bestellt habe ich ihn bei Pluk de Dag, den Link seht Ihr auch im gestrigen Post. Die Inspiration habe ich übrigens von Anja, die den Laden in ihrem Blog „Raumkrönung“ vorgestellt hat. Sie hat viele tolle Ideen für’s Zuhause, guckt doch mal bei Ihr.

 

 

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Am Wochenende waren wir ja zum Ferienabschluß und zur Geburtstagsfeier mit den Jungs in London. Eine wirklich tolle Stadt und für mich ein bisschen wie nach-Hause-kommen, denn vor gefühlt 100 Jahren habe ich dort 1 Semester studiert und wäre damals eigentlich auch gerne für immer geblieben. Das hat sich aber leider anders ergeben. Ein paar Mal war ich hinterher nochmal dort, aber seitdem wir Kinder haben nicht mehr. Vieles hat sich verändert, aber London ist immer London, eine ganz tolle Stadt. Häufig sind wir mit dem Taxi gefahren, das war auch für mich ganz neu, denn als Studentin bin ich NIEMALS Taxi gefahren. Ansonsten haben wir die Tube genommen und sind mit der Oyster-Card super zufrieden gewesen. Das ist jetzt kein Geheim-Tipp, aber sehr empfehlenswert.

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Extrem touristisch war die Stadtrundfahrt zu Beginn unserer Zeit, trotzdem war es ein guter Weg, den Jungs sämtliche Sehenswürdigkeiten gebündelt zu zeigen, bevor wir in die Details einsteigen. Bei blauem Himmel und Sonne im offenen Bus gefahren zu werden, war eigentlich sehr nett. Wir haben die rote Route gewählt; sie hat zwei Stunden gedauert und war nur auf Englisch. Da konnten die Jungs gleich mal alles rausholen ;) Die Hop-on / Hop-off – Möglichkeit haben wir nicht genutzt. Wir haben uns vom frühen Aufstehen vor dem Flug erholt und sind dann auf Teufel komm raus über 62.000 Schritte gelaufen. Im Hintergrund seht Ihr das London Eye. Dort waren Micha und Felix auch drin, aber es ist ganz schön viel Geld für eine halbe Stunde Spaß und man sollte auf jeden Fall die Fast Track Tickets nehmen, wenn man nicht einen halben Tag Wartezeit verschwenden möchte.

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Sehr empfehlenswert ist auf jeden Fall der Camden Lock Flohmarkt am Sonntag. London hat ja sonntags ganz viele Flohmärkte, aber Camden Lock ist auch heute noch der Tollste. Da sich das natürlich schon rumgesprochen hat, solltet Ihr unbedingt morgens um 10.00 zu Beginn schon dort sein. Und dann dort Mittag Essen. Tubestation ist Camden Town, dann geht Ihr die Hauptstraße hoch und am Ende ist der Flohmarkt. Die 1.000 Touristenfallen-Geschäfte auf dem Weg dorthin sind es noch NICHT, das dachten meine Jungs zu Beginn. Um 12.30 solltet Ihr dann schnell wieder woanders hin, denn dann wird es ungemütlich voll.

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Danach waren wir kurz bei meinem alten Zuhause. Da hat sich wirklich fast nichts verändert. Und wer jetzt denkt „Wow, so hat Sandra gewohnt“…. Jahaaaa, hat sie. Aber nicht alleine, denn das Haus (Hostel) wurde geführt von spanischen Ordensschwestern. Mein Zimmer habe ich mir mit meiner Freundin geteilt, ganz oben unter dem Dach, etwas zurückversetzt, so dass man es auf dem Bild nicht sehen kann. Gemeinschaftsduschen und -toiletten auf dem Flur, sonntags gab es immer Tortilla und um 23.00 wurden die Türen abgeschlossen. Dafür lag es in einer guten Gegend und war trotzdem relativ günstig. Und da es kurz vor 23.00 sowieso immer zum letzten Bier im Pub klingelt, konnte man ganz lässig bis fast zum Schluß dort bleiben, obercool um die Ecke gehen und dann um sein Leben laufen, damit man vor dem Tore-Abschließen noch Reinhuschen konnte. Sehr lustig. So viele lustige Geschichten ranken sich um dieses Leben mit den spanischen Ordensschwestern und wie immer bestätigt sich: Not macht erfinderisch…… ;)

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Jetzt kann natürlich nicht jeder auf ein altes Zuhause in einer anderen Gegend zurückgreifen, aber wenn Ihr in London seid, solltet Ihr Euch unbedingt unterschiedliche Stadtteile angucken, denn jeder hat sein eigenes Flair, seine eigene Architektur und besondere Ecken. Man steigt aus der Tube und begegnet immer wieder einer anderen Atmosphäre, das ist wirklich toll und besonders.

Englische Zeitungen sind echt speziell und gehören zum Frühstück unbedingt dazu.

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Harrod’s ist ja nun wirklich kein Insider – Tipp, aber trotzdem immer wieder sehr sehenswert. Im 3. Stock ist die Abteilung für Männerspielzeuge, da kann man Luftkissenboote, Formel1-Simulatoren und Fotos von Mahatma Gandhi oder den amerikanischen Präsidenten mit Original-Unterschriften kaufen. Es war echt schwer, die Männer da wieder wegzubekommen. Das ging dann nur mit der Aussicht auf super Burger und Milkshakes im 4. Stock. Sehr cool dort und richtig lecker.  Die Spielzeugabteilung lässt übrigens kleine bis mittelgroße Kinderherzen auch ausflippen. Gefühlt ist man Teil eines Weihnachtsfilmes, überall fliegt etwas oder springt etwas, ferngesteuerte Puppen/ Autos/ Ufos werden quer durch die Abteilung gelenkt. Ein Traumjob, von dem die Jungs bis dahin noch keine Ahnung hatten: Spielzeugprobierer bei Harrod’s ;). Könn’se. Läuft.

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Und wer neben Harrod’s noch andere Kaufhäuser kennenlernen möchte, der sollte unbedingt zu Fortnam & Mason’s in der Picadilly Street gehen, so unglaublich leckere kandierte Früchte und der gefühlte Marshmallow-Himmel warten dort auf Euch. Ein Traum. Wären wir nicht geflogen, sondern hätten irgendeine Möglichkeit gehabt, ein Auto vollzuladen, hätte ich auch ganz tolles Geschirr, Becher, etc. gekauft.

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Und natürlich ist Liberty’s, um die Ecke der Regent Street, gaanz toll. So alt und so ein schöner Kontrast zur rummeligen Umgebung um Piccadilly, und doch so innovativ was das Angebot angeht. Ach, schön dort!

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Richtig gut essen, ohne dass es besonders schick, geschweige denn Schickimicki ist, kann man ganz herrlich bei Jamie Oliver. Da wird selbst das Tomatenbrot zur Delikatesse. Und die Pizza und Burger erst! Super. Deshalb waren wir auch gleich in zwei verschiedenen Restaus. Einmal bei Jamies Italian in der Denman Street, nahe Piccadilly, und einmal in Covent Garden „Union Jacks“ (wo man übrigens nicht reserviert, sondern einfach hingeht und kurz wartet, bis ein Tisch frei ist). Abends mit Livemusik, wie das eben in und um Covent Garden so ist.

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Erst waren die Hippies dort, dann die Punks und jetzt wir. ;) Auf der King’s Road nämlich. Das war damals meine Lieblings-Einkaufsstraße. Kleine Häuser, Boutiquen und Ketten, schöne Geschäfte. Daran hat sich nichts geändert, allerdings sind die Läden sehr Frauen-lastig. Wenn man mit drei Männern unterwegs ist, wird ihnen vielleicht schnell langweilig. Meinen Männern ist das jedenfalls so gegangen. Gegessen haben wir dort  noch eine Kleinigkeit in der „zweiten Reihe“ bei „Comptoir des Libanais“. Sehr cool und bunt eingerichtet und toll für jeden, der auf libanesische Küche steht. Das Restaurant ist nicht nur bunt, man kann dort auch die Kochbücher zum Restau kaufen. Und dann kann man auch ganz fluchtartig in den Bus rennen und woanders hinfahren…… Ich finde es immer noch schön dort und empfehle es TROTZDEM!

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Wer es ganz englisch möchte, und ganz schön ruhig und ganz schön entspannend, der trinkt einen Tee, sehr lecker ist auch der selbstgemachte Eistee, auf der Terrasse der Orangerie des Kensington Palace und hört im Hintergrund leise klassische Musik. Oh Gott, war das schön dort. Nur, wenn man dann noch was anderes vorhat und schon 62.000 Schritte gelaufen ist, fällt das Aufstehen dann ein bisschen schwer.

 

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Es gibt ja so unglaublich viele Souvenirs zu kaufen, und ich hätte sie alle mitnehmen können. Neben dieser Tasse ist noch ein Teller von der Queen mit nach Hause geflogen. Allerdings kämpfe ich noch um einen Platz hier im Haus ;)

 

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Noch ein Tipp für eigentlich alle Familienmomente: Wir haben uns eine Selfie-Stange für’s Handy gekauft. Die hat uns so viele oberlustige Momente, Fotos, Filme und Anekdoten beschert. Familie K. am Piccadilly Circus, Familie K. am Buckingham Palace, Familie K. in der Tube, Familie K. völlig fertig beim Essen, von unten, vorne, oben. Mit hübschen Gesichtern, Grimassen ….. Das ist soooooo lustig, da ist sogar den Teenies am Ende nichts mehr peinlich. Aus Rücksicht auf die Familie, meine unzweifelbare Seriosität ( ;) ) und den Fortbestand dieses Blogs bleiben diese Fotos besser im Familienalbum. Aber diesen Selfie-Stick kann ich unbedingt empfehlen. Gestartet sind wir mit einer 5 Pfund-Stange vom Flohmarkt. Die reicht eigentlich völlig, zum Schluß habe ich mir aber noch eine Bluetooth-Selfie-Stange gegönnt. Sehr viel komfortabler und auch für die Go-Pro-Kamera geeignet.

Wir haben noch so viel mehr gesehen und erlebt, aber ich denke, Ihr habt einen guten Überblick bekommen.

Bevor ich es vergesse, in dieser Woche schlage ich Euch den tollen Account von Anja @raumkrönung vor. Sie hat wundervolle Stylingideen, die werden Euch gefallen. Von ihr stammt ja schon die Idee mit dem schönen Laden s.o.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und schicke Euch liebe Grüße von

Sandra